Es gibt Rezepte, die funktionieren immer. Und dann gibt es dieses Osterpinzen-Rezept, das wir heute mit all jenen unter euch teilen möchten, die etwas Spannung im Küchen-Alltag zu schätzen wissen. Geschmacklich ist es großartig. Optisch ist es meist eigenwillig. Einmal ist es zu wenig aufgegangen, einmal ist es perfekt aufgegangen – dafür ziemlich gut gebräunt. Immerhin gelingt es uns bestimmt fünf- von zehnmal. Osterpinze selber machen: Los geht’s!
Ihr braucht:
- 125 g Milch
- 7 g Trockengerm (1 Pkg)
- 90 g Feinkristallzucker
- 100 g weiche Butter
- 500 g glattes Weizenmehl
- 1 Prise Salz
- 1 Pkg Vanillezucker
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Je 1 Messerspitze Muskatnuss, Piment und Anis
- 3 mittlere Eier
- 125 g Weißwein
- 50 g Rosinen
Osterpinze selber machen: So gelingt’s (mit etwas Glück)
Wir starten, indem wir den Germteig starten. Milch, Germ, Zucker und Butter werden auf ca. 37 Grad erwärmt und gut verrührt.
Nun kommen Mehl, Salz, Vanillezucker, Zitronensaft, Gewürze, 2 Eier und Weißwein dazu. Alles wird zu einem glatten Teig verknetet.
Jetzt kommen die Rosinen rein: Nochmal gut durchkneten, damit sie sich gleichmäßig verteilen.

Der Teig muss nun an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen. Mit dem Ziel, dass sich sein Volumen verdoppelt.
Nach einer Stunde kneten wir den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal kurz durch und teilen ihn in vier Stücke. Auf einem befetteten Backblech lassen wir ihn nochmal ca. 30 Minuten lang gehen.
Für den typischen Pinzen-Look bestreichen wir alles mit einem verquirlten Ei. Mit einer Schere dreimal einschneiden.

Gebacken wird die Osterpinze ca. 40 Minuten lang bei ca. 150 Grad.

Und jetzt die Momente der Wahrheit:
Beim ersten Versuch sind die Pinzen nicht schön aufgegangen (als hätten sie gewusst, dass wir das perfekte Foto für euch machen wollen). Geschmacklich sind sie allerdings wie immer sehr gut, und werden deshalb auch schnell verputzt.
Beim zweiten Versuch ist der Teig zwar wunderbar geworden. Allerdings ist uns die Gartenarbeit dazwischengekommen (Sonne! Frühlingsluft! Die Germteigmacherei dauert einfach so lange!), deshalb haben die Pinzen zu viel Zeit im Backrohr verbracht. Dafür kann das Rezept nichts. Wir versprechen: Wenn es gelingt, ist es WIRKLICH gut.


Unsere Bitte: Probiert es aus und schreibt uns, wie eure Pinzen gelungen sind. Oder gebt uns eure Profi-Tipps. Wir können sie brauchen.
In unserer Kategorie „(Ein)gekocht“ findet ihr übrigens viele Osterrezepte, die uns tatsächlich gelungen sind. Schaut euch mal diese Beiträge an:
Rezept für Germteig-Küken: Süßes Ostergebäck
Osterkranz aus Germteig: Ein Rezept, das immer gelingt!
Rezept für Hasenfrühstück: Der österliche Brotaufstrich


