Deutsch-Kurzhaar-Welpe Emma: Unsere neue Mitbewohnerin

Neues Jahr, neuer Hund, wie es so schön heißt. Bei uns jedenfalls. Denn seit Anfang Jänner haben wir eine neue Mitbewohnerin: Emma, der Deutsch-Kurzhaar-Welpe, ist eingezogen und wird von meinem Mann zur Jagdhündin ausgebildet. Was bei dem kleinen, tapsigen Hündchen noch gar nicht so recht vorstellbar ist. Vorstellen wollen wir euch Emma heute trotzdem.

Emma, als Q-Wurf-Welpe mit dem offiziellen Namen „Queen vom Wiedental“ gesegnet, ist am 5. 11. 2019 zur Welt gekommen, im Wiedental, wie ja schon der royale Name vermuten lässt. Am 2. Jänner haben wir sie zu uns geholt. Und erfahren seitdem wieder einmal, was es heißt, ein – wenn auch sehr haariges, vierbeiniges – Baby im Haus zu haben. Besonders nachts, wenn Emma nach Aufmerksamkeit jault, ständig raus auf’s Klo muss oder einfach nur kuscheln will. Mein Mann schlüpft vorbildlich in die Mama-Rolle, bringt das Hündchen nach draußen und kuschelt mit ihr, und langsam wird es besser.

Deutsch-Kurzhaar-Welpe Emma

Deutsch-Kurzhaar-Welpe: Familienfreundlicher Jagdhund.

„Warum denn nun noch ein Hund?“, mögen sich viele denken. Ja, das habe ich mir auch gedacht, als mein Mann diesen Wunsch zum ersten Mal geäußert hat (und dann nochmal in der ersten Nacht mit Emma, als an Schlaf nicht zu denken war). Der Hintergrund: Mein Mann ist seit nunmehr fast sechs Jahren Jäger und hat sich schon seit längerer Zeit eine Jagdhündin gewünscht. Und vor einem Jahr haben wir uns entschieden, einen solchen zu uns zu nehmen. Seitdem haben wir uns über Jagdhunde schlau gemacht, und da im Hause Torftrottel mittlerweile immer wieder zahlreiche Enkelkinder herumwuseln, sollte es ein besonders familienfreundlicher Hund sein. So wurde es ein Deutsch-Kurzhaar-Welpe. Ein dunkelbrauner, gut getarnt also, bei nächtlichen Jagdausflügen. Emma hat zwar einen hellen Brustfleck, der hilft allerdings nicht besonders gut dabei, sie nachts zu sehen. Es hat uns schon einiges an Nerven gekostet, sie abends im dunklen Garten wiederzufinden. Jetzt trägt sie ein leuchtendes Halsband. Man weiß sich ja zu helfen.

Welpen-Pfoten

Rangordnung.

Als wir Emma zum ersten Mal beim Züchter besucht haben, wog sie nur 400 Gramm. Heute hat der kleine Deutsch-Kurzhaar-Welpe bereits 9 Kilogramm. Und mit diesen 9 Kilogramm ist die Queen vom Wiedental schon ziemlich frech. Keine Scheu vor unserer großen Hündin Mona, im Gegenteil: Mona wird so lang bearbeitet, bis sie sich endlich erbarmt, mit der Kleinen zu spielen. Das macht sie dann auch ausgiebig. Einerseits ist das sehr zu unserer Freude. Andererseits wird das Getobe oft so wild, dass wir die Hunde mehrmals am Tag in den Garten schicken müssen. Diese Erziehungsmaßnahme ist ausgesprochen sinnlos. Denn sobald die Hündinnen vor die Tür gesetzt wurden, warten sie vor selbiger, um wieder hereingelassen zu werden. Und drinnen geht das Toben von vorne los.

Nur einer hat unsere Welpin gut im Griff, und das ist der Kater. Wie Katzen so sind, hat er ihr gleich am ersten Tag durch ein kräftiges Fauchen klar gemacht, wer hier das Sagen hat. Und genießt nun unbeschwert seine Ruhe vor dem kleinen Hund, der ihm tunlichst aus dem Weg geht.

dunkelbrauner Deutsch-Kurzhaar mit Brustfleck

Neugierig und unerschrocken.

Emma begleitet meinen Mann überallhin: Zum Einheizen in den Heizraum. Ins Büro. Zu (fast) allen Terminen. Zum Einkaufen, zum Essen, zu Familienbesuchen, sogar nach Wien, zum U-Bahn-Fahren. Sie soll sich an alles gewöhnen, und sie macht sich schon jetzt recht gut, auf ihre neugierige, unerschrockene Art. Beides Charaktereigenschaften, die dazu führen, dass zuhause gar nichts vor Emma sicher ist: Schlapfen, Kabel, Polster, Altpapier – alles ist interessant, alles dient als Spielzeug, und das meiste schmeckt noch dazu gut. Das Liebste ist ihr jedoch mein Strickzeug: Mein letztes Projekt, eine Haube für meinen Mann, musste ich schon zig Mal aus Emmas Schnauze retten. Und das Wollknäuel immer wieder entwirren. Aber: Kann man so einem kleinen Welpen böse sein? Ich nicht. Und meinen Mann wird es ja nicht stören, wenn die Haube ein bisschen nach seiner kleinen Jagdhündin riecht.

Hündin Emma

In unserer Kategorie „Biene, Huhn und Schaf“ lest ihr übrigens alles über unsere tierischen Mitbewohner. Schaut euch zum Beispiel diese Beiträge an:

Zum Welthundetag: Eine Ode an die Mona

Hühner-Grundausstattung: Unser glückliches Geflügel

Unsere Shropshire-Schafe: Der erste Tag

 

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