Selbstgemachte Marillenmarmelade: Omas Rezept

Wir haben wieder Lust auf Fruchtiges – und deshalb heute unser einfaches Rezept für selbstgemachte Marillenmarmelade für euch: So, wie es schon die Uroma gemacht hat. Mit nur drei Zutaten, und seeehr viel Geschmack.

Manche mögen die Marille Aprikose nennen, andere gar Malete, und doch ist es immer die gleiche Frucht, um die es geht: Mittelgroß, rund, außen orange, innen mit Kern. Als ehemalige Wachauerinnen haben wir ja ein besonderes Verhältnis zu den flaumigen Früchten – hatten wir doch damals einen Garten voller Marillenbäume. (Und jedes Jahr mehr Marillen, als wir jemals hätten verarbeiten können.) Jedenfalls war schon damals die ganze Familie damit beschäftigt, die reifen Marillen zu Marmelade einzukochen. So, wie wir es von Oma gelernt haben, die ja – wie die meisten Omas – die beste Marillenmarmelade der Welt macht.

Mein Rezept für eine klassische Marillenmarmelade stammt also schon von meiner Mama, Evas Oma, der Uroma der Enkeltöchter. Und es ist – wie könnte es bei uns anders sein – ganz einfach. Das, was wir an unserer Marillenmarmelade so schätzen, ist ihre Konsistenz. Die nicht die Textur eines Gelees hat, sondern eher flüssig-musartig mit kleinen Fruchtstückchen ist. Nicht fest, sondern zart fließend. Und wo wir schon dabei sind, schwärmen wir auch gleich noch über den Geschmack: Das perfekte Zwischenspiel aus süß und säuerlich, wie es halt bei der Marille auch ist.

Nun wisst ihr schon mal, dass wir große Fans unserer Marmelade sind, also verschweigen wir euch natürlich auch nicht, wie sie gemacht wird. Und dass sie auf einem Butterbrot genauso gut schmeckt, wie auf einem Striezel – am besten aber zusammen mit Palatschinken. Und dann gibt es natürlich noch die selteneren Specials, bei denen die selbstgemachte Marillenmarmelade zum Einsatz kommt: Etwa bei der Weihnachtsbäckerei oder in der Sacher-Geburtstagstorte.

Marillenpalatschinken

Unser Rezept für selbstgemachte Marillenmarmelade

verwenden wir eigentlich auch für unsere Weichselmarmelade (die ebenso sehr empfehlenswert ist J ). Wir halten es bewusst ganz einfach, schließlich wollen wir so viel wie möglich von den Marillen schmecken.

Für sechs Gläser Marillenmarmelade braucht ihr:

  • 1,5 Kilo Marillen
  • ½ kg Gelierzucker (1:3)
  • Etwas Zitronensäure

Ich wasche und entkerne die Marillen und befreie sie von braunen Stellen. Dann koche ich alle Zutaten gemeinsam auf, und lasse sie ein paar Minuten köcheln. Sobald die Früchte weich sind, püriere ich die Marmelade. Wie immer nicht zu fein, weil ich die Fruchtstückchen darin wirklich gern habe.

Und so schnell ist die selbstgemachte Marillenmarmelade bereit, in Gläser zu wandern.

Marillenmarmelade

Für alle, die jetzt Lust auf Fruchtiges bekommen haben, verlinken wir hier ein paar unserer Rezepte – und noch mehr davon findet ihr in unserer Kategorie „(Ein)gekocht“! Wenn ihr es lieber ohne Zucker mögt, schaut euch unbedingt unser Rezept für Zuckerfreie Erdbeermarmelade und erfrischendes Erdbeermus an. 

Weichselmarmelade: Einfaches Rezept mit nur drei Zutaten

Einfache Erdbeerrezepte für den Sommer

Der einfachste Erdbeerkuchen (nach Omas Rezept)

Rezept für Zitronenmelissen-Sirup: Sommerliche Erfrischung

 

 

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